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Sempervivum tectorum 'Oddity'

S. tectorum 'Oddity' hatte über Jahre hinweg eine stabile Mutation.
Aber seit den letzten drei Jahren fallen immer mehr Tochterrosetten in
die Ursprungsform (S. tectorum) zurück. Andere Ableger zeigen
zunehmend mehr gefaltete als geröhrte Blätter.
 

 

Von Jahr zu Jahr fallen immer mehr Tochterrostten in die ursprüngliche Form (S. tectorum) zurück.
S. tectorum ist wüchsiger als 'Oddity' und man muss deshalb auch regulierend eingreifen.
S. tectorum 'Oddity'  zeigt zum ersten Mal, dass er blühen möchte.

Interessant ist auch folgende Frage?
Ist die Mutation auch im Erbgut der jetzt neu entstandenen Ursprungsform?
Eine Aussaat könnte Klärung bringen.
Bei einer meiner letzten Kreuzungen war S. archnoideum < fasciatum > ein Elternteil. Die Spinnweb-Hauswurz bildet ab und zu Cristate aus und bei der Kreuzung mit S. transcaucasicum (Mutterpflanze) hatten gleich vier Sämlinge eine Cristatform.

Der Blütenstand von S. tectorum 'Oddity'

 

Die Blüten der Mutation sind meistens nur halb geöffnet und Staubgefäße sind auch nicht vorhanden. 

Ein Staubgefäß besteht aus Staubblätter. Das sind umgewandelte Blätter und stellen die männlichen Geschlechtsorgane einer Blüte dar. Im Staubbeutel wird der Blütenstaub (Pollen) zur Fortpflanzung gebildet. S. tectorum 'Oddity' ist deshalb nur vegetativ vermehrbar.