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Saxifraga hostii ssp. rhaetica am Stilfser Joch

Die Ortler-Alpen ziehen sich von Bormio im Westen bis Meran im Osten, vom Stilfser Joch im Norden bis zum Tonale Pass im Süden. Links: Der Ortler (3905 m) mit seinem vergletscherten Gipfel. 

Saxifraga hostii ssp. rhaetica. Die Blätter des Rätischen Steinbrech sind schmal und spitz zulaufend, die Kalkgrübchen befinden sich am Blattrand 
Saxifraga caesia (der Blaugrüne Steinbrech) und der Rätischer Steinbrech wachsen am gleichen Standort
Saxifraga aizoides (der Fetthennen-Steinbrech) zusammen mit S. hostii ssp. rhaetica
Der Fetthennen-Steinbrech
Von den krustigen Steinbrechen (Sektion Ligulatae) wächst am Standort nur der Rätischer Steinbrech, der aber ist in unterschiedlichen Variationen zu finden.
Ein Rosetten-Polster das kaum Kalkausscheidungen auf den Blättern hat
Die Form vom Rätischen Steinbrech hat wesentlich kürzere Blätter und silberweiße Kalkausscheidungen.
Hier fallen besonders die stumpfen bis leicht gespitzten Blätter auf.
S. hostii ssp. rhaetica mit grünen und teilweise rotbraun gefärbten Blütenstengel.
Im Hintergrund das Stilfser Joch  (italienisch Passo dello Stelvio).
Die höchste Pass-Straße italiens (2763 m)  verbindet Bormio (Lombardei) mit Prad im Vinschgau (Südtirol).
Der Rätische Steinbrech hat rötliche Blütenstiele
Ein Polster mit grünen Blütenstengel
Auch bei den Blüten gibt es sichtbare unterschiede. Es gibt Polster mit dunkelroten gepunkteten Blüten              
Die Blüten sind weniger stark punktiert
Nur noch ein kleiner Teil der Blüten hat vereinzelt rote Punkte
Bei einem anderen blühenden Polster sind die Blüten aussergewöhnlich klein, sie haben nicht mehr als 6-7 mm Durchmesser. 
Es ist schon erstaunlich wie variabel sich Saxifraga hostii ssp. rhaetica an diesem Standort zeigt.