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Matterhorn - Schwarzsee

Das Matterhorn (italienisch Monte Cervino)

Die italienische Südseite des Matterhorns habe ich mit großer Begeisterung schon mehrmals erfolgreich besucht. Startpunkt für meine Erkundungsgänge war in der Regel Breuil-Cervinia.

Heute möchte ich an der Nord-Ostseite des Bergs mein Glück versuchen. Mein Ziel ist der Schwarzsee. Der wunderschön gelegene See liegt auf 2552m üNN und soll der Ausgangspunkt für meine Pflanzenwanderung werden.

Die Tour beginnt am frühen Morgen an der Bergbahnstation in Zermatt und noch bevor ich mit der Seilbahn zur Station Schwarzsee fahre, wird das Matterhorn zum ersten Fotomotiv des Tages.

Mich wundert es überhaupt nicht, dass das Matterhorn der wohl meistfotografierte Berg der Welt ist.

Das Autofreie Bergstädtchen Zermatt liegt im oberen Mattertal  auf ca.1600 Meter Höhe, am Nordostfuss des Matterhorns und gehört zum Kanton Wallis.

Die Bahnfahrt bietet immer wieder faszinierende Aussichten auf eine gigantische Bergwelt.
Ein beeindruckendes Panorama bietet die über Zermatt liegende Mischabelgruppe.
Links das Monte Rosa-Gebiet, gefolgt vom Allalin-Alphubel-Täschhorn-Dom und der Lenzspitze
.

Die Mischabel ist ein Bergmassiv in den Walliser Alpen. Sie liegt zwischen dem Nikolaital im Westen und dem Saastal im Osten und ist nach dem Mont-Blanc-Massiv und dem Monte Rosa das dritthöchste Gebirgsmassiv der Alpen.

Noch ein wunderbares Panorama und zugleich das letztes Foto aus der Kabine des Matterhorn Express. Zu sehen ist der Lyskamm, Castor, Pollux dann das Breithorn und rechts das Klein Matterhorn.

Das Klein Matterhorn grenzt das westliche Ende der Monte Rosa ab und nur der Theodulpass trennt es vom weltbekannten Bruder, dem Matterhorn.

Die beiden Zwillinge von Castor und Pollux rechts das Breithorn.

Direkt am Fuße des Matterhorns liegt, eigebettet in einer atemberaubenden alpinen Traumlandschaft, der Schwarzsee (2552m üNN) mit der Kapelle ''Maria zum Schnee''. Die Kapelle diente den Erstbesteigern des Matterhorns im Jahr 1865 als Material-Zwischenlager.

Das Weisshorn

Sempervivum arachnoideum - die Spinnweb-Hauswurz, Richtung Hörnlihütte.

Die Spinnweb-Hauswurz
Rechts vom Klein Matterhorn der Theodulpass.

Sempervivum montanum - die Berg-Hauswurz

Eine schöne Komposition der Berg-Hauswurz mit Saxifraga exarata ssp. moschata - der Moschus-Steinbrech und Myosotis alpestris - das Alpen-Vergissmeinnicht.

Die Berg-Hauswurz durchwoben von Minuartia cherlerioides ssp. rionii - Rions- Miere
und von Salix herbacea - die Kraut-Weide.

Blüte der Berg-Hauswurz
Sempervivum x barbulatum ist eine Kreuzung zwischen der Spinnweb-Hauswurz und der Berg-Hauswurz.
Die Hybride sieht S. montanum ähnlich, aber durch die leichte Behaarung an den Blättern erkennt man die Kreuzung.
Sempervivum x barbulatum diese Hybride sieht der Spinnweb-Hauswurz sehr ähnlich und
nur in der Färbung der Blätter zeigt sich die Berg-Hauswurz.

Sempervivum x barbulatum
Vom Matterhorn ist nur noch der Gipfel zu sehen.

Saxifraga paniculata - der Rispen oder Trauben-Steinbrech
Im Hintergrund die Dent Blanche.

Gentiana verna - der Frühlings-Enzian
Viola calcarata - das Langsporn-Veilchen
Androsace chamaejasme - der Bewimperte Mannsschild
Silene acaulis - das Stängellose Leimkraut
Es ist zwar schon verblüht, aber das große moosartige Polster begeistert auch ohne Blüten.

Eritrichium nanum - der Himmelsherold
Er wächst nicht selten an windgepeitschten, im Winter oft schneefreien plätzen, in 2500 bis 3500 m Höhe.

Helianthemum alpestre - das Alpen-Sonnenröschen
Am Ende des Wandertags noch ein letztes Foto vom Matterhorn. Es zeigt das ''Horn'' mit der typischen Fahnen-Wolke (Bannerwolke).
Eine Fahnen-Wolke entsteht im Lee (Wind abgewandte Seite). Die windzugewandte Seite (Luv) des Berges ist dabei stets wolkenfrei.